Mehr Komfort in Wanderschuhen mit diesen Tipps
Mit einfachen Massnahmen machen Sie Ihre Wanderschuhe bequemer und die Wanderungen komfortabler
Wandern ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten – und das aus gutem Grund. Die Bewegung in der Natur stärkt Körper und Geist, verbessert die Ausdauer und schenkt ein tiefes Gefühl der Entspannung. Doch wer schon einmal mit schmerzenden Füssen oder Blasen den Gipfel erklommen hat, weiss: Der Spass am Wandern steht und fällt mit dem Komfort im Wanderschuh.
Selbst hochwertige Wanderschuhe bieten nicht immer von Haus aus den optimalen Tragekomfort. Jeder Fuss ist anders – und was auf den ersten Kilometern gut passt, kann nach einigen Stunden zur echten Belastung werden. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Massnahmen, mit denen Sie Ihre Wanderschuhe nachhaltig bequemer und fussfreundlicher machen können.
Ein besonders wirkungsvoller Ansatz: Hochwertige Einlegesohlen, die den Fuss gezielt polstern, stützen und stabilisieren.
Warum der Komfort in Wanderschuhen so wichtig ist
Während einer Wanderung sind Ihre Füsse stundenlang gefordert. Sie tragen das gesamte Körpergewicht – oft zusätzlich das Gewicht eines Rucksacks – über Stock und Stein, bergauf und bergab. Jede Unebenheit des Bodens, jede Druckstelle im Schuh und jede Fehlstellung des Fusses kann zu Beschwerden führen.
Unzureichend gedämpfte oder schlecht unterstützte Wanderschuhe können folgende Probleme verursachen:
- Blasen und Scheuerstellen
- Druckschmerzen an Ferse oder Ballen
- Brennende Fussballen bei langen Abstiegen
- Knie-, Hüft- oder Rückenschmerzen durch fehlerhafte Fussstellung
- Überlastung der Fussmuskulatur und schnelle Ermüdung
Die gute Nachricht: Viele dieser Beschwerden lassen sich vermeiden – durch gezielte Anpassung und Optimierung des Schuhwerks.
So verbessern Sie den Komfort Ihrer Wanderschuhe
Hier sind die wichtigsten Massnahmen, mit denen Sie Ihre Wanderschuhe bequemer machen und den Gehkomfort auf langen Touren deutlich steigern können:
1. Die richtige Einlegesohle – das unsichtbare Komfort-Upgrade
Die ab Werk eingebauten Einlegesohlen in Wanderschuhen sind oft nur eine dünne, wenig unterstützende Schicht – meist ohne spezifische Dämpfung oder Stabilisierung. Dabei entscheidet gerade die Innensohle darüber, wie sich der Schuh unter dem Fuss anfühlt.

Hochwertige Einlegesohlen für Wanderschuhe bieten gleich mehrere Vorteile:
✅ Polsterung und Dämpfung
Gute Sohlen absorbieren Stösse beim Auftreten – besonders beim Abstieg oder auf hartem Untergrund. Sie entlasten Ferse und Vorfuss und beugen Druckstellen oder Ermüdungsschmerzen vor.
✅ Stabilisierung und Führung des Fusses
Spezielle Wandersohlen verfügen über eine anatomische Form mit seitlicher Stabilisierung sowie Unterstützung des Fussgewölbes. Dadurch bleibt der Fuss in einer stabilen, gesunden Position – was vor allem auf unebenem Terrain wichtig ist. Ein guter Halt wirkt auch einem Umknicken entgegen, welcher eine Wandertour vorzeitig beenden könnte.
✅ Unterstützung bei Fussfehlstellungen
Wer zu Senk-, Spreiz- oder Plattfüssen neigt, kann mit einer passenden Einlage nicht nur Beschwerden lindern, sondern auch präventiv gegen Überlastungsschäden vorgehen. So zeigen sich Beschwerden oft erst nach einer intensiven Belastung der Fussmuskulatur, wie sie beim Wandern typisch ist.
✅ Komfort für lange Touren
Wandersohlen bestehen aus atmungsaktiven, feuchtigkeitsregulierenden Materialien, die den Fuss auch bei langen Touren angenehm trocken und kühl halten – und nebenbei unangenehmen Gerüchen vorbeugen. Durch speziell beschichtete Oberflächen wird auch ein Rutschen im Schuh verhindert und so der Entstehung von Blasen entgegen gesteuert.
Tipp: Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl an speziell für Wander- und Bergschuhe entwickelten Schuheinlagen.

2. Wandersocken – oft unterschätzt, aber entscheidend
Die Socke bildet die direkte Verbindung zwischen Fuss und Schuh – und ist somit ein entscheidender Faktor für den Komfort. Hochwertige Wandersocken aus Merinowolle oder Funktionsfasern bieten:
- Gepolsterte Zonen an Ferse, Zehen und Ballen
- Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsmanagement
- Nahtfreie Verarbeitung, um Scheuerstellen zu vermeiden
- Druckverteilung, die die Wirkung der Einlegesohle ergänzt
Kombiniert mit der passenden Einlegesohle entsteht so ein optimal abgestimmtes Innenleben für den Wanderschuh. Bei schwitzigen Füssen kann sich die Verwendung einer Sportsocke mit Silberfasern aufgrund der feuchtigskeitsabsorbierenden Eigenschaften auszahlen.
3. Richtiges Schnürsystem – für sicheren Halt ohne Druckstellen
Ein korrekt geschnürter Wanderschuh kann Wunder wirken, wenn es um Komfort geht. Achten Sie auf:
- Zonenschnürung: Im unteren und oberen Bereich unterschiedlich fest ziehen, je nach Gelände.
- Fersenhalt optimieren: Eine gute Schnürung verhindert, dass der Fuss im Schuh rutscht – was Blasenbildung vorbeugt.
- Schnürsenkel regelmässig anpassen: Gerade auf langen Touren kann es helfen, zwischendurch nachzuziehen oder zu lockern.
4. Das richtige Schuhvolumen – genug Platz, aber nicht zu locker
Zu enge Schuhe verursachen Druckstellen, zu weite Schuhe lassen den Fuss rutschen. Auch hier spielen Einlegesohlen eine Rolle, um bereits gekaufte Berg- und Wanderschuhe an die individuellen Bedürfnisse anzupassen:
- Volumenausgleich: Eine Sohle kann dazu beitragen, dass der Fuss passgenauer im Schuh sitzt und überschüssigen Platz ausfüllen. Der Fuss rutscht so weniger beim Bergablaufen und die Bildung von Blasen wird reduziert.
- Mehr Präzision bei der Passform: Besonders bei asymmetrischen Füssen (z. B. einer ist länger oder breiter als der andere) kann eine Einlegesohle für einen besser ausbalancierten Sitz sorgen.
5. Einlaufen und Anpassen – bereiten Sie Ihre Wanderschuhe gut vor
Selbst die besten Wanderschuhe und die bequemsten Einlegesohlen entfalten ihr volles Potenzial erst dann, wenn sie gut eingelaufen und angepasst wurden.
Viele Komfortprobleme entstehen nicht, weil der Schuh ungeeignet ist – sondern weil er zu wenig oder falsch eingetragen wurde.
So machen Sie Ihre Wanderschuhe fit für die Tour:
- Tragen Sie neue Schuhe zunächst zuhause oder bei kurzen Spaziergängen, idealerweise mit den Socken und Einlagen, die Sie auch auf der Wanderung nutzen möchten.
- Achten Sie auf Druckstellen oder Reibepunkte – diese frühzeitig zu erkennen, verhindert Blasen und Scheuerstellen auf langen Touren.
- Passen Sie die Schnürung und Einlegesohlen bei Bedarf an, falls sich der Tragekomfort verändert. Leder- und hochwertigere Kunstmaterialien „arbeiten“ mit der Zeit und passen sich Ihrem Fuss zunehmend an.
Ein gut eingelaufener Schuh in Kombination mit der passenden Einlage wird so zu einem verlässlichen Begleiter – egal ob bei gemütlichen Wanderungen oder anspruchsvollen Bergtouren. Falls Sie Ihren Wanderschuh möglichst schnell für die nächste Wanderung trocknen und gleichzeitig noch Schuhgeruch bekämpfen möchten, kann sich der Einsatz eines elektrischen Schuhtrockners lohnen.

Einlegesohlen – der Schlüssel für mehr Genuss beim Wandern
Einlegesohlen sind eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, den Komfort in Wanderschuhen individuell zu optimieren. Sie müssen keine neuen Schuhe kaufen – mit einer passenden Sohle holen Sie das Beste aus Ihrem bestehenden Schuhwerk heraus.
Ob bei Tagestouren, alpinen Mehrtagestouren oder gemütlichen Spaziergängen – Ihre Füsse werden es Ihnen danken. Wir empfehlen hierzu insbesondere das bei uns erhältliche und in Deutschland entwickelte Model Currex HikePro.

Fazit: So steigern Sie den Komfort in Ihren Wanderschuhen
Wandern soll Freude machen – nicht zur Belastung für Füsse, Gelenke oder Rücken werden. Kleine Massnahmen können dabei einen grossen Unterschied bewirken:
✔ Verwenden Sie hochwertige, anatomisch geformte Einlegesohlen
✔ Tragen Sie funktionale Wandersocken, die den Fuss schützen und das Klima im Schuh verbessern
✔ Achten Sie auf eine korrekte Schnürung für optimalen Halt
✔ Stellen Sie sicher, dass Ihr Schuh genug Platz bietet – aber nicht zu locker sitzt
Mit diesen Tipps wird jeder Schritt leichter – und jede Wanderung ein rundum gelungenes Naturerlebnis.